Weizenpreis in Deutschland
Deutschland ist der zweitgrößte Weizenproduzent der EU und zugleich der größte Erzeuger von Roggen sowie Getreide insgesamt. Quelle: Eurostat.
+18,7% gegenüber EU-27 (Durchschnitt). Der höchste Preis unter 24 meldenden EU-Ländern (2024).
Deutschland ist der 11.-größte Produzent weltweit (2,7% der globalen Erzeugung, FAOSTAT 2023). Deutschland ist der 10.-größte Exporteur weltweit (3,4% der globalen Exporte, FAOSTAT 2023). Deutschland ist der 10.-größte Importeur weltweit (2,6% der globalen Importe, FAOSTAT 2023).
Preischart
Wie dieses Jahr im Monatsvergleich zum typischen Muster der letzten Jahre für die gewählte Region abschneidet.
Bemerkenswerte Preisereignisse
- Globale Nahrungsmittelkrise 2007/08 — Dürre in wichtigen Exportländern, kombiniert mit Exportbeschränkungen mehrerer Regierungen zum Schutz der Inlandsversorgung und wachsender Nachfrage nach Biokraftstoff-Pflanzen, trieb Weizen, Reis und Mais binnen etwa einem Jahr auf damalige Rekordpreise — und löste in über 30 Ländern Lebensmittelunruhen aus.
- Russlands Invasion in die Ukraine — Russlands Invasion im Februar 2022 schnitt binnen weniger Tage zwei der weltweit größten Weizen- und Maisexporteure sowie den Großteil des Sonnenblumenölangebots ab, während Sanktionen und blockierte Schwarzmeer-Routen auch russische Düngerexporte trafen — die Preise für alle vier Rohstoffe schossen fast gleichzeitig in die Höhe, ein seltener Fall, in dem ein einzelnes Ereignis so viele Märkte auf einmal bewegte.
EU-Länder sind Eurostat-Erzeugerpreise (jährlich); "EU-27 (Durchschnitt)" ist ein einfacher, ungewichteter Mittelwert über die jeweils meldenden Mitgliedstaaten, berechnet von agri.markets — keine produktionsgewichtete Zahl. Wie Währungen, Einheiten und Inflation umgerechnet werden, steht unter Wie agri.markets Preise bezieht und berechnet.
Preistabelle
Aktuelle Preise
| Zeitraum | Preis (EUR/100kg) | Veränderung |
|---|---|---|
| 2024 | 23,97 | -6,5% |
| 2023 | 25,64 | -20,1% |
| 2022 | 32,1 | +46,2% |
| 2021 | 21,96 | +27,6% |
| 2020 | 17,21 | +3,1% |
| 2019 | 16,69 | -0,9% |
| 2018 | 16,84 | +11,3% |
| 2017 | 15,13 | +7,7% |
| 2016 | 14,05 | -13,0% |
| 2015 | 16,15 | -4,4% |
| 2014 | 16,89 | -16,6% |
| 2013 | 20,26 | – |