Weizenpreis in Dänemark
Letzter verfügbarer Preis
21,24 EUR/100kg
+5,1% gegenüber EU-27 (Durchschnitt). Teurer als 15 von 23 weiteren meldenden EU-Ländern (2024).
Preischart
Wie dieses Jahr im Monatsvergleich zum typischen Muster der letzten Jahre für die gewählte Region abschneidet.
Bemerkenswerte Preisereignisse
- Globale Nahrungsmittelkrise 2007/08 — Dürre in wichtigen Exportländern, kombiniert mit Exportbeschränkungen mehrerer Regierungen zum Schutz der Inlandsversorgung und wachsender Nachfrage nach Biokraftstoff-Pflanzen, trieb Weizen, Reis und Mais binnen etwa einem Jahr auf damalige Rekordpreise — und löste in über 30 Ländern Lebensmittelunruhen aus.
- Russlands Invasion in die Ukraine — Russlands Invasion im Februar 2022 schnitt binnen weniger Tage zwei der weltweit größten Weizen- und Maisexporteure sowie den Großteil des Sonnenblumenölangebots ab, während Sanktionen und blockierte Schwarzmeer-Routen auch russische Düngerexporte trafen — die Preise für alle vier Rohstoffe schossen fast gleichzeitig in die Höhe, ein seltener Fall, in dem ein einzelnes Ereignis so viele Märkte auf einmal bewegte.
EU-Länder sind Eurostat-Erzeugerpreise (jährlich); "EU-27 (Durchschnitt)" ist ein einfacher, ungewichteter Mittelwert über die jeweils meldenden Mitgliedstaaten, berechnet von agri.markets — keine produktionsgewichtete Zahl. Wie Währungen, Einheiten und Inflation umgerechnet werden, steht unter Wie agri.markets Preise bezieht und berechnet.
Preistabelle
Aktuelle Preise
| Zeitraum | Preis (EUR/100kg) | Veränderung |
|---|---|---|
| 2024 | 21,24 | -15,6% |
| 2023 | 25,17 | -8,0% |
| 2022 | 27,37 | +40,5% |
| 2021 | 19,48 | +17,1% |
| 2020 | 16,64 | -7,4% |
| 2019 | 17,97 | +6,6% |
| 2018 | 16,85 | +12,6% |
| 2017 | 14,97 | +6,2% |
| 2016 | 14,1 | -9,0% |
| 2015 | 15,5 | -6,7% |
| 2014 | 16,62 | -18,9% |
| 2013 | 20,5 | – |