Weizenpreis in Griechenland
+14,5% gegenüber EU-27 (Durchschnitt). Teurer als 20 von 23 weiteren meldenden EU-Ländern (2024).
Preischart
Wie dieses Jahr im Monatsvergleich zum typischen Muster der letzten Jahre für die gewählte Region abschneidet.
Bemerkenswerte Preisereignisse
- Globale Nahrungsmittelkrise 2007/08 — Dürre in wichtigen Exportländern, kombiniert mit Exportbeschränkungen mehrerer Regierungen zum Schutz der Inlandsversorgung und wachsender Nachfrage nach Biokraftstoff-Pflanzen, trieb Weizen, Reis und Mais binnen etwa einem Jahr auf damalige Rekordpreise — und löste in über 30 Ländern Lebensmittelunruhen aus.
- Russlands Invasion in die Ukraine — Russlands Invasion im Februar 2022 schnitt binnen weniger Tage zwei der weltweit größten Weizen- und Maisexporteure sowie den Großteil des Sonnenblumenölangebots ab, während Sanktionen und blockierte Schwarzmeer-Routen auch russische Düngerexporte trafen — die Preise für alle vier Rohstoffe schossen fast gleichzeitig in die Höhe, ein seltener Fall, in dem ein einzelnes Ereignis so viele Märkte auf einmal bewegte.
EU-Länder sind Eurostat-Erzeugerpreise (jährlich); "EU-27 (Durchschnitt)" ist ein einfacher, ungewichteter Mittelwert über die jeweils meldenden Mitgliedstaaten, berechnet von agri.markets — keine produktionsgewichtete Zahl. Wie Währungen, Einheiten und Inflation umgerechnet werden, steht unter Wie agri.markets Preise bezieht und berechnet.
Preistabelle
Aktuelle Preise
| Zeitraum | Preis (EUR/100kg) | Veränderung |
|---|---|---|
| 2024 | 23,14 | -10,6% |
| 2023 | 25,88 | -32,4% |
| 2022 | 38,3 | +64,6% |
| 2021 | 23,27 | +17,7% |
| 2020 | 19,77 | +3,6% |
| 2019 | 19,08 | +3,4% |
| 2018 | 18,45 | -2,1% |
| 2017 | 18,84 | +1,7% |
| 2016 | 18,52 | -4,5% |
| 2015 | 19,4 | +1,7% |
| 2014 | 19,07 | -11,5% |
| 2013 | 21,55 | – |