Weizenpreis in den Niederlanden
Letzter verfügbarer Preis
20 EUR/100kg
Trotz seiner geringen Größe sind die Niederlande der zweitgrößte Agrarexporteur der Welt nach Wert, nur übertroffen von den USA. Quelle: USDA Foreign Agricultural Service.
-1,0% gegenüber EU-27 (Durchschnitt). Teurer als 12 von 23 weiteren meldenden EU-Ländern (2024).
Die Niederlande sind der 17.-größte Importeur weltweit (1,9% der globalen Importe, FAOSTAT 2023).
Preischart
Wie dieses Jahr im Monatsvergleich zum typischen Muster der letzten Jahre für die gewählte Region abschneidet.
Bemerkenswerte Preisereignisse
- Globale Nahrungsmittelkrise 2007/08 — Dürre in wichtigen Exportländern, kombiniert mit Exportbeschränkungen mehrerer Regierungen zum Schutz der Inlandsversorgung und wachsender Nachfrage nach Biokraftstoff-Pflanzen, trieb Weizen, Reis und Mais binnen etwa einem Jahr auf damalige Rekordpreise — und löste in über 30 Ländern Lebensmittelunruhen aus.
- Russlands Invasion in die Ukraine — Russlands Invasion im Februar 2022 schnitt binnen weniger Tage zwei der weltweit größten Weizen- und Maisexporteure sowie den Großteil des Sonnenblumenölangebots ab, während Sanktionen und blockierte Schwarzmeer-Routen auch russische Düngerexporte trafen — die Preise für alle vier Rohstoffe schossen fast gleichzeitig in die Höhe, ein seltener Fall, in dem ein einzelnes Ereignis so viele Märkte auf einmal bewegte.
EU-Länder sind Eurostat-Erzeugerpreise (jährlich); "EU-27 (Durchschnitt)" ist ein einfacher, ungewichteter Mittelwert über die jeweils meldenden Mitgliedstaaten, berechnet von agri.markets — keine produktionsgewichtete Zahl. Wie Währungen, Einheiten und Inflation umgerechnet werden, steht unter Wie agri.markets Preise bezieht und berechnet.
Preistabelle
Aktuelle Preise
| Zeitraum | Preis (EUR/100kg) | Veränderung |
|---|---|---|
| 2024 | 20 | -9,7% |
| 2023 | 22,15 | -28,5% |
| 2022 | 31 | +27,3% |
| 2021 | 24,35 | +32,3% |
| 2020 | 18,4 | +13,6% |
| 2019 | 16,2 | -16,5% |
| 2018 | 19,4 | +27,2% |
| 2017 | 15,25 | +2,3% |
| 2016 | 14,9 | -4,5% |
| 2015 | 15,6 | -1,3% |
| 2014 | 15,8 | -18,9% |
| 2013 | 19,48 | – |