Weizenpreis in Italien
Italien ist der führende Hartweizen-Anbauer der EU und ihr größter Pasta-Produzent — mit diesem Weizen wird etwa ein Viertel der weltweiten Pasta-Produktion beliefert. Quelle: Eurostat.
+18,5% gegenüber EU-27 (Durchschnitt). Teurer als 22 von 23 weiteren meldenden EU-Ländern (2024).
Italien ist der 20.-größte Produzent weltweit (0,9% der globalen Erzeugung, FAOSTAT 2023). Italien ist der 5.-größte Importeur weltweit (4,3% der globalen Importe, FAOSTAT 2023).
Preischart
Wie dieses Jahr im Monatsvergleich zum typischen Muster der letzten Jahre für die gewählte Region abschneidet.
Bemerkenswerte Preisereignisse
- Globale Nahrungsmittelkrise 2007/08 — Dürre in wichtigen Exportländern, kombiniert mit Exportbeschränkungen mehrerer Regierungen zum Schutz der Inlandsversorgung und wachsender Nachfrage nach Biokraftstoff-Pflanzen, trieb Weizen, Reis und Mais binnen etwa einem Jahr auf damalige Rekordpreise — und löste in über 30 Ländern Lebensmittelunruhen aus.
- Russlands Invasion in die Ukraine — Russlands Invasion im Februar 2022 schnitt binnen weniger Tage zwei der weltweit größten Weizen- und Maisexporteure sowie den Großteil des Sonnenblumenölangebots ab, während Sanktionen und blockierte Schwarzmeer-Routen auch russische Düngerexporte trafen — die Preise für alle vier Rohstoffe schossen fast gleichzeitig in die Höhe, ein seltener Fall, in dem ein einzelnes Ereignis so viele Märkte auf einmal bewegte.
EU-Länder sind Eurostat-Erzeugerpreise (jährlich); "EU-27 (Durchschnitt)" ist ein einfacher, ungewichteter Mittelwert über die jeweils meldenden Mitgliedstaaten, berechnet von agri.markets — keine produktionsgewichtete Zahl. Wie Währungen, Einheiten und Inflation umgerechnet werden, steht unter Wie agri.markets Preise bezieht und berechnet.
Preistabelle
Aktuelle Preise
| Zeitraum | Preis (EUR/100kg) | Veränderung |
|---|---|---|
| 2024 | 23,93 | -9,9% |
| 2023 | 26,55 | -26,2% |
| 2022 | 35,97 | +44,3% |
| 2021 | 24,92 | +25,8% |
| 2020 | 19,81 | -0,7% |
| 2019 | 19,94 | +0,6% |
| 2018 | 19,82 | +5,6% |
| 2017 | 18,77 | +5,3% |
| 2016 | 17,82 | -8,5% |
| 2015 | 19,47 | -4,6% |
| 2014 | 20,4 | -38,3% |
| 2013 | 33,07 | – |