Weizenpreis in Spanien
+8,2% gegenüber EU-27 (Durchschnitt). Teurer als 17 von 23 weiteren meldenden EU-Ländern (2024).
Spanien ist der 4.-größte Importeur weltweit (4,8% der globalen Importe, FAOSTAT 2023).
Preischart
Wie dieses Jahr im Monatsvergleich zum typischen Muster der letzten Jahre für die gewählte Region abschneidet.
Bemerkenswerte Preisereignisse
- Globale Nahrungsmittelkrise 2007/08 — Dürre in wichtigen Exportländern, kombiniert mit Exportbeschränkungen mehrerer Regierungen zum Schutz der Inlandsversorgung und wachsender Nachfrage nach Biokraftstoff-Pflanzen, trieb Weizen, Reis und Mais binnen etwa einem Jahr auf damalige Rekordpreise — und löste in über 30 Ländern Lebensmittelunruhen aus.
- Russlands Invasion in die Ukraine — Russlands Invasion im Februar 2022 schnitt binnen weniger Tage zwei der weltweit größten Weizen- und Maisexporteure sowie den Großteil des Sonnenblumenölangebots ab, während Sanktionen und blockierte Schwarzmeer-Routen auch russische Düngerexporte trafen — die Preise für alle vier Rohstoffe schossen fast gleichzeitig in die Höhe, ein seltener Fall, in dem ein einzelnes Ereignis so viele Märkte auf einmal bewegte.
EU-Länder sind Eurostat-Erzeugerpreise (jährlich); "EU-27 (Durchschnitt)" ist ein einfacher, ungewichteter Mittelwert über die jeweils meldenden Mitgliedstaaten, berechnet von agri.markets — keine produktionsgewichtete Zahl. Wie Währungen, Einheiten und Inflation umgerechnet werden, steht unter Wie agri.markets Preise bezieht und berechnet.
Preistabelle
Aktuelle Preise
| Zeitraum | Preis (EUR/100kg) | Veränderung |
|---|---|---|
| 2024 | 21,85 | -16,4% |
| 2023 | 26,14 | -23,6% |
| 2022 | 34,21 | +44,7% |
| 2021 | 23,64 | +27,3% |
| 2020 | 18,57 | -0,5% |
| 2019 | 18,66 | +2,0% |
| 2018 | 18,29 | +3,7% |
| 2017 | 17,64 | +12,1% |
| 2016 | 15,73 | -13,2% |
| 2015 | 18,12 | +0,2% |
| 2014 | 18,09 | -9,7% |
| 2013 | 20,03 | – |