Maispreis in Stuttgart

Letzter verfügbarer Preis

174 EUR/mt

Woche vom 15. Apr. 2019 · EU Agri-food Data Portal

Winterweizen ist mit Abstand die meistangebaute Getreideart in Baden-Württemberg — 2025 bedeckte er rund 212.700 Hektar, mehr als die Gersten- und Maisfläche des Landes zusammen. Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.

In den letzten 12 Monaten lag der Preis zwischen 167 EUR/mt (Woche vom 16. Apr. 2018) und 184,5 EUR/mt (Woche vom 10. Dez. 2018), +4,2% gegenüber dem Vorjahr. Teurer als 32 von 51 weiteren meldenden EU-Märkten (Woche vom 15. Apr. 2019).

Preischart

Bemerkenswerte Preisereignisse

  • Globale Nahrungsmittelkrise 2007/08 — Dürre in wichtigen Exportländern, kombiniert mit Exportbeschränkungen mehrerer Regierungen zum Schutz der Inlandsversorgung und wachsender Nachfrage nach Biokraftstoff-Pflanzen, trieb Weizen, Reis und Mais binnen etwa einem Jahr auf damalige Rekordpreise — und löste in über 30 Ländern Lebensmittelunruhen aus.
  • US-Dürre im Mittleren Westen 2012 — Die schwerste US-Dürre seit über 50 Jahren ließ die Maisernte rund 13 % unter das Vorjahresniveau fallen und trieb Mais-Futures auf einen damaligen Rekord von über 8 $/Bushel — die teuerste landwirtschaftliche Katastrophe der US-Geschichte mit geschätzten 30 Milliarden Dollar Schaden.
  • Afrikanische Schweinepest in China — Die Afrikanische Schweinepest vernichtete bis Ende 2019 schätzungsweise 40-55 % des chinesischen Schweinebestands — rund 250 Millionen Tiere —, verdreifachte die chinesischen Schweinefleischpreise und ließ die Nachfrage nach Mais und Sojaschrot als Futter einbrechen: ein seltener Fall, in dem eine Tierseuche die Getreidemärkte stärker bewegte als das Wetter in jenem Jahr.
  • Russlands Invasion in die Ukraine — Russlands Invasion im Februar 2022 schnitt binnen weniger Tage zwei der weltweit größten Weizen- und Maisexporteure sowie den Großteil des Sonnenblumenölangebots ab, während Sanktionen und blockierte Schwarzmeer-Routen auch russische Düngerexporte trafen — die Preise für alle vier Rohstoffe schossen fast gleichzeitig in die Höhe, ein seltener Fall, in dem ein einzelnes Ereignis so viele Märkte auf einmal bewegte.
Preistabelle

Aktuelle Preise

ZeitraumPreis (EUR/mt)Veränderung
Woche vom 15. Apr. 2019174+0,0%
Woche vom 8. Apr. 2019174-0,6%
Woche vom 11. März 2019175-2,2%
Woche vom 25. Feb. 2019179-1,1%
Woche vom 18. Feb. 2019181-1,4%
Woche vom 11. Feb. 2019183,5+1,4%
Woche vom 4. Feb. 2019181-1,1%
Woche vom 28. Jan. 2019183-0,3%
Woche vom 21. Jan. 2019183,5+0,0%
Woche vom 7. Jan. 2019183,5+0,5%
Woche vom 17. Dez. 2018182,5-1,1%
Woche vom 10. Dez. 2018184,5+1,1%

Jahresdurchschnitte

JahrDurchschnitt (EUR/mt)Veränderung
2019 (bisher)179,75+5,4%
2018170,58+1,9%
2017167,47+3,5%
2016161,83-6,2%
2015172,58–

Weitere Märkte in Deutschland

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