Maispreis in Stuttgart
Letzter verfügbarer Preis
174 EUR/mt
Winterweizen ist mit Abstand die meistangebaute Getreideart in Baden-Württemberg — 2025 bedeckte er rund 212.700 Hektar, mehr als die Gersten- und Maisfläche des Landes zusammen. Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.
In den letzten 12 Monaten lag der Preis zwischen 167 EUR/mt (Woche vom 16. Apr. 2018) und 184,5 EUR/mt (Woche vom 10. Dez. 2018), +4,2% gegenüber dem Vorjahr. Teurer als 32 von 51 weiteren meldenden EU-Märkten (Woche vom 15. Apr. 2019).
Preischart
Wie dieses Jahr im Monatsvergleich zum typischen Muster der letzten Jahre für die gewählte Region abschneidet.
Bemerkenswerte Preisereignisse
- Globale Nahrungsmittelkrise 2007/08 — Dürre in wichtigen Exportländern, kombiniert mit Exportbeschränkungen mehrerer Regierungen zum Schutz der Inlandsversorgung und wachsender Nachfrage nach Biokraftstoff-Pflanzen, trieb Weizen, Reis und Mais binnen etwa einem Jahr auf damalige Rekordpreise — und löste in über 30 Ländern Lebensmittelunruhen aus.
- US-Dürre im Mittleren Westen 2012 — Die schwerste US-Dürre seit über 50 Jahren ließ die Maisernte rund 13 % unter das Vorjahresniveau fallen und trieb Mais-Futures auf einen damaligen Rekord von über 8 $/Bushel — die teuerste landwirtschaftliche Katastrophe der US-Geschichte mit geschätzten 30 Milliarden Dollar Schaden.
- Afrikanische Schweinepest in China — Die Afrikanische Schweinepest vernichtete bis Ende 2019 schätzungsweise 40-55 % des chinesischen Schweinebestands — rund 250 Millionen Tiere —, verdreifachte die chinesischen Schweinefleischpreise und ließ die Nachfrage nach Mais und Sojaschrot als Futter einbrechen: ein seltener Fall, in dem eine Tierseuche die Getreidemärkte stärker bewegte als das Wetter in jenem Jahr.
- Russlands Invasion in die Ukraine — Russlands Invasion im Februar 2022 schnitt binnen weniger Tage zwei der weltweit größten Weizen- und Maisexporteure sowie den Großteil des Sonnenblumenölangebots ab, während Sanktionen und blockierte Schwarzmeer-Routen auch russische Düngerexporte trafen — die Preise für alle vier Rohstoffe schossen fast gleichzeitig in die Höhe, ein seltener Fall, in dem ein einzelnes Ereignis so viele Märkte auf einmal bewegte.
EU-Optionen sind die wöchentlichen Referenzpreise der Europäischen Kommission selbst. Wie Währungen, Einheiten und Inflation umgerechnet werden, steht unter Wie agri.markets Preise bezieht und berechnet.
Preistabelle
Aktuelle Preise
| Zeitraum | Preis (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| Woche vom 15. Apr. 2019 | 174 | +0,0% |
| Woche vom 8. Apr. 2019 | 174 | -0,6% |
| Woche vom 11. März 2019 | 175 | -2,2% |
| Woche vom 25. Feb. 2019 | 179 | -1,1% |
| Woche vom 18. Feb. 2019 | 181 | -1,4% |
| Woche vom 11. Feb. 2019 | 183,5 | +1,4% |
| Woche vom 4. Feb. 2019 | 181 | -1,1% |
| Woche vom 28. Jan. 2019 | 183 | -0,3% |
| Woche vom 21. Jan. 2019 | 183,5 | +0,0% |
| Woche vom 7. Jan. 2019 | 183,5 | +0,5% |
| Woche vom 17. Dez. 2018 | 182,5 | -1,1% |
| Woche vom 10. Dez. 2018 | 184,5 | +1,1% |
Jahresdurchschnitte
| Jahr | Durchschnitt (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| 2019 (bisher) | 179,75 | +5,4% |
| 2018 | 170,58 | +1,9% |
| 2017 | 167,47 | +3,5% |
| 2016 | 161,83 | -6,2% |
| 2015 | 172,58 | – |