Maispreis in Würzburg
Aktueller Preis
255 EUR/mt
Die Anbaustruktur Frankens rund um Würzburg verändert sich — Gerste und Zuckerrübe verlieren regional an Bedeutung, während Weizen und Mais (neben den berühmten Weinbergen) ihre Stellung halten oder ausbauen dürften. Quelle: Phys.org.
In den letzten 12 Monaten lag der Preis zwischen 192,5 EUR/mt (Woche vom 20. Okt. 2025) und 262,5 EUR/mt (Woche vom 3. Aug. 2026), +24,4% gegenüber dem Vorjahr. Teurer als 23 von 33 weiteren meldenden EU-Märkten (Woche vom 14. Sept. 2026).
Preischart
Wie dieses Jahr im Monatsvergleich zum typischen Muster der letzten Jahre für die gewählte Region abschneidet.
Bemerkenswerte Preisereignisse
- Globale Nahrungsmittelkrise 2007/08 — Dürre in wichtigen Exportländern, kombiniert mit Exportbeschränkungen mehrerer Regierungen zum Schutz der Inlandsversorgung und wachsender Nachfrage nach Biokraftstoff-Pflanzen, trieb Weizen, Reis und Mais binnen etwa einem Jahr auf damalige Rekordpreise — und löste in über 30 Ländern Lebensmittelunruhen aus.
- US-Dürre im Mittleren Westen 2012 — Die schwerste US-Dürre seit über 50 Jahren ließ die Maisernte rund 13 % unter das Vorjahresniveau fallen und trieb Mais-Futures auf einen damaligen Rekord von über 8 $/Bushel — die teuerste landwirtschaftliche Katastrophe der US-Geschichte mit geschätzten 30 Milliarden Dollar Schaden.
- Afrikanische Schweinepest in China — Die Afrikanische Schweinepest vernichtete bis Ende 2019 schätzungsweise 40-55 % des chinesischen Schweinebestands — rund 250 Millionen Tiere —, verdreifachte die chinesischen Schweinefleischpreise und ließ die Nachfrage nach Mais und Sojaschrot als Futter einbrechen: ein seltener Fall, in dem eine Tierseuche die Getreidemärkte stärker bewegte als das Wetter in jenem Jahr.
- Russlands Invasion in die Ukraine — Russlands Invasion im Februar 2022 schnitt binnen weniger Tage zwei der weltweit größten Weizen- und Maisexporteure sowie den Großteil des Sonnenblumenölangebots ab, während Sanktionen und blockierte Schwarzmeer-Routen auch russische Düngerexporte trafen — die Preise für alle vier Rohstoffe schossen fast gleichzeitig in die Höhe, ein seltener Fall, in dem ein einzelnes Ereignis so viele Märkte auf einmal bewegte.
EU-Optionen sind die wöchentlichen Referenzpreise der Europäischen Kommission selbst. Wie Währungen, Einheiten und Inflation umgerechnet werden, steht unter Wie agri.markets Preise bezieht und berechnet.
Preistabelle
Aktuelle Preise
| Zeitraum | Preis (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| Woche vom 14. Sept. 2026 | 255 | +0,0% |
| Woche vom 7. Sept. 2026 | 255 | -2,9% |
| Woche vom 3. Aug. 2026 | 262,5 | +1,0% |
| Woche vom 20. Juli 2026 | 260 | +6,1% |
| Woche vom 13. Juli 2026 | 245 | +6,5% |
| Woche vom 29. Juni 2026 | 230 | -1,3% |
| Woche vom 15. Juni 2026 | 233 | -0,9% |
| Woche vom 8. Juni 2026 | 235 | +11,9% |
| Woche vom 18. Mai 2026 | 210 | -5,6% |
| Woche vom 20. Apr. 2026 | 222,5 | +1,1% |
| Woche vom 13. Apr. 2026 | 220 | +0,0% |
| Woche vom 6. Apr. 2026 | 220 | -2,2% |
Jahresdurchschnitte
| Jahr | Durchschnitt (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| 2026 (bisher) | 227,84 | -0,8% |
| 2025 | 229,76 | +3,1% |
| 2024 | 222,96 | -16,7% |
| 2023 | 267,56 | -22,9% |
| 2022 | 347,08 | +33,0% |
| 2021 | 260,88 | +37,6% |
| 2020 | 189,6 | +5,5% |
| 2019 | 179,73 | -3,5% |
| 2018 | 186,16 | +7,2% |
| 2017 | 173,59 | +0,6% |