Maispreis in Köln
Aktueller Preis
282 EUR/mt
Köln liegt in der Kölner Bucht, einer der fruchtbarsten Regionen Deutschlands — rund 80 % des dortigen Getreides wachsen auf Lössböden, die tief und nährstoffreich genug sind, auch anspruchsvolle Kulturen wie Zuckerrüben zu tragen. Quelle: LEMKEN.
In den letzten 12 Monaten lag der Preis zwischen 181,5 EUR/mt (Woche vom 29. Sept. 2025) und 282 EUR/mt (Woche vom 7. Sept. 2026), +41,0% gegenüber dem Vorjahr. Teurer als 28 von 30 weiteren meldenden EU-Märkten (Woche vom 7. Sept. 2026).
Preischart
Wie dieses Jahr im Monatsvergleich zum typischen Muster der letzten Jahre für die gewählte Region abschneidet.
Bemerkenswerte Preisereignisse
- Globale Nahrungsmittelkrise 2007/08 — Dürre in wichtigen Exportländern, kombiniert mit Exportbeschränkungen mehrerer Regierungen zum Schutz der Inlandsversorgung und wachsender Nachfrage nach Biokraftstoff-Pflanzen, trieb Weizen, Reis und Mais binnen etwa einem Jahr auf damalige Rekordpreise — und löste in über 30 Ländern Lebensmittelunruhen aus.
- US-Dürre im Mittleren Westen 2012 — Die schwerste US-Dürre seit über 50 Jahren ließ die Maisernte rund 13 % unter das Vorjahresniveau fallen und trieb Mais-Futures auf einen damaligen Rekord von über 8 $/Bushel — die teuerste landwirtschaftliche Katastrophe der US-Geschichte mit geschätzten 30 Milliarden Dollar Schaden.
- Afrikanische Schweinepest in China — Die Afrikanische Schweinepest vernichtete bis Ende 2019 schätzungsweise 40-55 % des chinesischen Schweinebestands — rund 250 Millionen Tiere —, verdreifachte die chinesischen Schweinefleischpreise und ließ die Nachfrage nach Mais und Sojaschrot als Futter einbrechen: ein seltener Fall, in dem eine Tierseuche die Getreidemärkte stärker bewegte als das Wetter in jenem Jahr.
- Russlands Invasion in die Ukraine — Russlands Invasion im Februar 2022 schnitt binnen weniger Tage zwei der weltweit größten Weizen- und Maisexporteure sowie den Großteil des Sonnenblumenölangebots ab, während Sanktionen und blockierte Schwarzmeer-Routen auch russische Düngerexporte trafen — die Preise für alle vier Rohstoffe schossen fast gleichzeitig in die Höhe, ein seltener Fall, in dem ein einzelnes Ereignis so viele Märkte auf einmal bewegte.
EU-Optionen sind die wöchentlichen Referenzpreise der Europäischen Kommission selbst. Wie Währungen, Einheiten und Inflation umgerechnet werden, steht unter Wie agri.markets Preise bezieht und berechnet.
Preistabelle
Aktuelle Preise
| Zeitraum | Preis (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| Woche vom 7. Sept. 2026 | 282 | +6,8% |
| Woche vom 10. Aug. 2026 | 264 | +1,1% |
| Woche vom 3. Aug. 2026 | 261 | +0,0% |
| Woche vom 27. Juli 2026 | 261 | +3,2% |
| Woche vom 13. Juli 2026 | 253 | +5,6% |
| Woche vom 6. Juli 2026 | 239,5 | +1,5% |
| Woche vom 29. Juni 2026 | 236 | +1,7% |
| Woche vom 15. Juni 2026 | 232 | -2,5% |
| Woche vom 8. Juni 2026 | 238 | +6,5% |
| Woche vom 27. Apr. 2026 | 223,5 | +2,1% |
| Woche vom 20. Apr. 2026 | 219 | +0,5% |
| Woche vom 13. Apr. 2026 | 218 | +1,2% |
Jahresdurchschnitte
| Jahr | Durchschnitt (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| 2026 (bisher) | 227,25 | +3,0% |
| 2025 | 220,59 | +2,4% |
| 2024 | 215,45 | -12,4% |
| 2023 | 245,81 | -28,0% |
| 2022 | 341,21 | +35,8% |
| 2021 | 251,33 | +26,4% |
| 2020 | 198,86 | +8,1% |
| 2019 | 183,91 | +0,9% |
| 2018 | 182,24 | +4,8% |
| 2017 | 173,84 | +3,4% |