Maispreis in Reggio Emilia
Aktueller Preis
256 EUR/mt
Reggio Emilia ist eine von fünf Provinzen (neben Parma, Modena, Mantua und Bologna), in denen Parmigiano Reggiano hergestellt wird — laut Herstellungsvorschriften müssen mindestens 75 % des Futters der Milchkühe innerhalb des Erzeugungsgebiets angebaut werden, wodurch die lokale Mais- und Getreideernte direkt mit dem Käse verknüpft ist. Quelle: Parmigiano Reggiano Consortium.
In den letzten 12 Monaten lag der Preis zwischen 214 EUR/mt (Woche vom 2. Feb. 2026) und 256 EUR/mt (Woche vom 14. Sept. 2026), +10,8% gegenüber dem Vorjahr. Teurer als 26 von 33 weiteren meldenden EU-Märkten (Woche vom 14. Sept. 2026).
Preischart
Wie dieses Jahr im Monatsvergleich zum typischen Muster der letzten Jahre für die gewählte Region abschneidet.
Bemerkenswerte Preisereignisse
- Globale Nahrungsmittelkrise 2007/08 — Dürre in wichtigen Exportländern, kombiniert mit Exportbeschränkungen mehrerer Regierungen zum Schutz der Inlandsversorgung und wachsender Nachfrage nach Biokraftstoff-Pflanzen, trieb Weizen, Reis und Mais binnen etwa einem Jahr auf damalige Rekordpreise — und löste in über 30 Ländern Lebensmittelunruhen aus.
- US-Dürre im Mittleren Westen 2012 — Die schwerste US-Dürre seit über 50 Jahren ließ die Maisernte rund 13 % unter das Vorjahresniveau fallen und trieb Mais-Futures auf einen damaligen Rekord von über 8 $/Bushel — die teuerste landwirtschaftliche Katastrophe der US-Geschichte mit geschätzten 30 Milliarden Dollar Schaden.
- Afrikanische Schweinepest in China — Die Afrikanische Schweinepest vernichtete bis Ende 2019 schätzungsweise 40-55 % des chinesischen Schweinebestands — rund 250 Millionen Tiere —, verdreifachte die chinesischen Schweinefleischpreise und ließ die Nachfrage nach Mais und Sojaschrot als Futter einbrechen: ein seltener Fall, in dem eine Tierseuche die Getreidemärkte stärker bewegte als das Wetter in jenem Jahr.
- Russlands Invasion in die Ukraine — Russlands Invasion im Februar 2022 schnitt binnen weniger Tage zwei der weltweit größten Weizen- und Maisexporteure sowie den Großteil des Sonnenblumenölangebots ab, während Sanktionen und blockierte Schwarzmeer-Routen auch russische Düngerexporte trafen — die Preise für alle vier Rohstoffe schossen fast gleichzeitig in die Höhe, ein seltener Fall, in dem ein einzelnes Ereignis so viele Märkte auf einmal bewegte.
EU-Optionen sind die wöchentlichen Referenzpreise der Europäischen Kommission selbst. Wie Währungen, Einheiten und Inflation umgerechnet werden, steht unter Wie agri.markets Preise bezieht und berechnet.
Preistabelle
Aktuelle Preise
| Zeitraum | Preis (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| Woche vom 14. Sept. 2026 | 256 | +1,2% |
| Woche vom 7. Sept. 2026 | 253 | +5,0% |
| Woche vom 31. Aug. 2026 | 241 | +3,0% |
| Woche vom 24. Aug. 2026 | 234 | +0,0% |
| Woche vom 3. Aug. 2026 | 234 | +0,0% |
| Woche vom 27. Juli 2026 | 234 | +1,3% |
| Woche vom 20. Juli 2026 | 231 | +2,7% |
| Woche vom 13. Juli 2026 | 225 | +0,9% |
| Woche vom 6. Juli 2026 | 223 | +0,0% |
| Woche vom 29. Juni 2026 | 223 | -1,3% |
| Woche vom 15. Juni 2026 | 226 | -0,9% |
| Woche vom 8. Juni 2026 | 228 | -2,1% |
Jahresdurchschnitte
| Jahr | Durchschnitt (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| 2026 (bisher) | 226,82 | +0,0% |
| 2025 | 226,77 | +8,8% |
| 2024 | 208,44 | -17,1% |
| 2023 | 251,52 | -27,5% |
| 2022 | 347,07 | +38,8% |
| 2021 | 250,06 | +40,7% |
| 2020 | 177,67 | +1,6% |
| 2019 | 174,8 | -1,7% |
| 2018 | 177,81 | +2,4% |
| 2017 | 173,6 | +0,6% |