Maispreis in Perugia
Aktueller Preis
226,6 EUR/mt
Getreide — vor allem Weichweizen und Mais — macht mit rund 47 % den größten Wertanteil der umbrischen Landwirtschaft aus; der nahe gelegene Ort Panicale galt einst als „Kornkammer Perugias". Quelle: Munich Personal RePEc Archive.
In den letzten 12 Monaten lag der Preis zwischen 193,1 EUR/mt (Woche vom 2. Feb. 2026) und 242,6 EUR/mt (Woche vom 7. Sept. 2026), +7,3% gegenüber dem Vorjahr. Günstiger als 22 von 33 weiteren meldenden EU-Märkten (Woche vom 14. Sept. 2026).
Preischart
Wie dieses Jahr im Monatsvergleich zum typischen Muster der letzten Jahre für die gewählte Region abschneidet.
Bemerkenswerte Preisereignisse
- Globale Nahrungsmittelkrise 2007/08 — Dürre in wichtigen Exportländern, kombiniert mit Exportbeschränkungen mehrerer Regierungen zum Schutz der Inlandsversorgung und wachsender Nachfrage nach Biokraftstoff-Pflanzen, trieb Weizen, Reis und Mais binnen etwa einem Jahr auf damalige Rekordpreise — und löste in über 30 Ländern Lebensmittelunruhen aus.
- US-Dürre im Mittleren Westen 2012 — Die schwerste US-Dürre seit über 50 Jahren ließ die Maisernte rund 13 % unter das Vorjahresniveau fallen und trieb Mais-Futures auf einen damaligen Rekord von über 8 $/Bushel — die teuerste landwirtschaftliche Katastrophe der US-Geschichte mit geschätzten 30 Milliarden Dollar Schaden.
- Afrikanische Schweinepest in China — Die Afrikanische Schweinepest vernichtete bis Ende 2019 schätzungsweise 40-55 % des chinesischen Schweinebestands — rund 250 Millionen Tiere —, verdreifachte die chinesischen Schweinefleischpreise und ließ die Nachfrage nach Mais und Sojaschrot als Futter einbrechen: ein seltener Fall, in dem eine Tierseuche die Getreidemärkte stärker bewegte als das Wetter in jenem Jahr.
- Russlands Invasion in die Ukraine — Russlands Invasion im Februar 2022 schnitt binnen weniger Tage zwei der weltweit größten Weizen- und Maisexporteure sowie den Großteil des Sonnenblumenölangebots ab, während Sanktionen und blockierte Schwarzmeer-Routen auch russische Düngerexporte trafen — die Preise für alle vier Rohstoffe schossen fast gleichzeitig in die Höhe, ein seltener Fall, in dem ein einzelnes Ereignis so viele Märkte auf einmal bewegte.
EU-Optionen sind die wöchentlichen Referenzpreise der Europäischen Kommission selbst. Wie Währungen, Einheiten und Inflation umgerechnet werden, steht unter Wie agri.markets Preise bezieht und berechnet.
Preistabelle
Aktuelle Preise
| Zeitraum | Preis (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| Woche vom 14. Sept. 2026 | 226,6 | -6,6% |
| Woche vom 7. Sept. 2026 | 242,6 | +12,3% |
| Woche vom 3. Aug. 2026 | 216,1 | +0,0% |
| Woche vom 27. Juli 2026 | 216,1 | +1,4% |
| Woche vom 20. Juli 2026 | 213,1 | +2,9% |
| Woche vom 13. Juli 2026 | 207,1 | +1,0% |
| Woche vom 6. Juli 2026 | 205,1 | +0,0% |
| Woche vom 29. Juni 2026 | 205,1 | +0,0% |
| Woche vom 22. Juni 2026 | 205,1 | -1,4% |
| Woche vom 15. Juni 2026 | 208,1 | -1,0% |
| Woche vom 8. Juni 2026 | 210,1 | -2,3% |
| Woche vom 25. Mai 2026 | 215,1 | -0,9% |
Jahresdurchschnitte
| Jahr | Durchschnitt (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| 2026 (bisher) | 206,42 | +0,9% |
| 2025 | 204,6 | +8,2% |
| 2024 | 189,11 | -17,8% |
| 2023 | 229,98 | -28,9% |
| 2022 | 323,48 | +40,7% |
| 2021 | 229,83 | +38,1% |
| 2020 | 166,45 | +5,4% |
| 2019 | 157,86 | -3,8% |
| 2018 | 164,1 | +0,3% |
| 2017 | 163,59 | -2,0% |