Maispreis in Mantova
Aktueller Preis
255,5 EUR/mt
Mantua ist die zweitgrößte Mais-Anbauprovinz der Lombardei — 2021 wuchsen dort auf rund 26.000 Hektar knapp ein Fünftel der gesamten lombardischen Maisfläche, nur knapp hinter Brescia. Quelle: ISTAT (via Sipcam Italia).
In den letzten 12 Monaten lag der Preis zwischen 220,5 EUR/mt (Woche vom 26. Jan. 2026) und 255,5 EUR/mt (Woche vom 7. Sept. 2026), +7,1% gegenüber dem Vorjahr. Teurer als 24 von 33 weiteren meldenden EU-Märkten (Woche vom 14. Sept. 2026).
Preischart
Wie dieses Jahr im Monatsvergleich zum typischen Muster der letzten Jahre für die gewählte Region abschneidet.
Bemerkenswerte Preisereignisse
- Globale Nahrungsmittelkrise 2007/08 — Dürre in wichtigen Exportländern, kombiniert mit Exportbeschränkungen mehrerer Regierungen zum Schutz der Inlandsversorgung und wachsender Nachfrage nach Biokraftstoff-Pflanzen, trieb Weizen, Reis und Mais binnen etwa einem Jahr auf damalige Rekordpreise — und löste in über 30 Ländern Lebensmittelunruhen aus.
- US-Dürre im Mittleren Westen 2012 — Die schwerste US-Dürre seit über 50 Jahren ließ die Maisernte rund 13 % unter das Vorjahresniveau fallen und trieb Mais-Futures auf einen damaligen Rekord von über 8 $/Bushel — die teuerste landwirtschaftliche Katastrophe der US-Geschichte mit geschätzten 30 Milliarden Dollar Schaden.
- Afrikanische Schweinepest in China — Die Afrikanische Schweinepest vernichtete bis Ende 2019 schätzungsweise 40-55 % des chinesischen Schweinebestands — rund 250 Millionen Tiere —, verdreifachte die chinesischen Schweinefleischpreise und ließ die Nachfrage nach Mais und Sojaschrot als Futter einbrechen: ein seltener Fall, in dem eine Tierseuche die Getreidemärkte stärker bewegte als das Wetter in jenem Jahr.
- Russlands Invasion in die Ukraine — Russlands Invasion im Februar 2022 schnitt binnen weniger Tage zwei der weltweit größten Weizen- und Maisexporteure sowie den Großteil des Sonnenblumenölangebots ab, während Sanktionen und blockierte Schwarzmeer-Routen auch russische Düngerexporte trafen — die Preise für alle vier Rohstoffe schossen fast gleichzeitig in die Höhe, ein seltener Fall, in dem ein einzelnes Ereignis so viele Märkte auf einmal bewegte.
EU-Optionen sind die wöchentlichen Referenzpreise der Europäischen Kommission selbst. Wie Währungen, Einheiten und Inflation umgerechnet werden, steht unter Wie agri.markets Preise bezieht und berechnet.
Preistabelle
Aktuelle Preise
| Zeitraum | Preis (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| Woche vom 14. Sept. 2026 | 255,5 | +0,0% |
| Woche vom 7. Sept. 2026 | 255,5 | +0,8% |
| Woche vom 31. Aug. 2026 | 253,5 | +4,1% |
| Woche vom 24. Aug. 2026 | 243,5 | +0,0% |
| Woche vom 17. Aug. 2026 | 243,5 | +0,0% |
| Woche vom 3. Aug. 2026 | 243,5 | +0,8% |
| Woche vom 27. Juli 2026 | 241,5 | +0,0% |
| Woche vom 20. Juli 2026 | 241,5 | +4,8% |
| Woche vom 13. Juli 2026 | 230,5 | +0,9% |
| Woche vom 6. Juli 2026 | 228,5 | +0,4% |
| Woche vom 29. Juni 2026 | 227,5 | +0,0% |
| Woche vom 22. Juni 2026 | 227,5 | +0,0% |
Jahresdurchschnitte
| Jahr | Durchschnitt (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| 2026 (bisher) | 232,53 | +0,1% |
| 2025 | 232,37 | +8,9% |
| 2024 | 213,44 | -16,4% |
| 2023 | 255,2 | -26,9% |
| 2022 | 349,17 | +39,1% |
| 2021 | 251,11 | +41,2% |
| 2020 | 177,84 | +3,2% |
| 2019 | 172,33 | -1,7% |
| 2018 | 175,32 | +2,2% |
| 2017 | 171,62 | +0,4% |