Maispreis in Beira Litoral
Aktueller Preis
215 EUR/mt
Mais macht zusammen mit Reis, Kartoffeln und Bohnen den Großteil der Kleinbetriebs-Produktion in Beira Litoral aus — das jahrhundertealte Maisbrot der Region, broa de milho, wird bis heute mit lokalen Mais-Landsorten gebacken. Quelle: Genetic Resources and Crop Evolution (Springer).
Teurer als 24 von 44 weiteren meldenden EU-Märkten (Woche vom 19. Jan. 2026).
Preischart
Wie dieses Jahr im Monatsvergleich zum typischen Muster der letzten Jahre für die gewählte Region abschneidet.
Bemerkenswerte Preisereignisse
- Globale Nahrungsmittelkrise 2007/08 — Dürre in wichtigen Exportländern, kombiniert mit Exportbeschränkungen mehrerer Regierungen zum Schutz der Inlandsversorgung und wachsender Nachfrage nach Biokraftstoff-Pflanzen, trieb Weizen, Reis und Mais binnen etwa einem Jahr auf damalige Rekordpreise — und löste in über 30 Ländern Lebensmittelunruhen aus.
- US-Dürre im Mittleren Westen 2012 — Die schwerste US-Dürre seit über 50 Jahren ließ die Maisernte rund 13 % unter das Vorjahresniveau fallen und trieb Mais-Futures auf einen damaligen Rekord von über 8 $/Bushel — die teuerste landwirtschaftliche Katastrophe der US-Geschichte mit geschätzten 30 Milliarden Dollar Schaden.
- Afrikanische Schweinepest in China — Die Afrikanische Schweinepest vernichtete bis Ende 2019 schätzungsweise 40-55 % des chinesischen Schweinebestands — rund 250 Millionen Tiere —, verdreifachte die chinesischen Schweinefleischpreise und ließ die Nachfrage nach Mais und Sojaschrot als Futter einbrechen: ein seltener Fall, in dem eine Tierseuche die Getreidemärkte stärker bewegte als das Wetter in jenem Jahr.
- Russlands Invasion in die Ukraine — Russlands Invasion im Februar 2022 schnitt binnen weniger Tage zwei der weltweit größten Weizen- und Maisexporteure sowie den Großteil des Sonnenblumenölangebots ab, während Sanktionen und blockierte Schwarzmeer-Routen auch russische Düngerexporte trafen — die Preise für alle vier Rohstoffe schossen fast gleichzeitig in die Höhe, ein seltener Fall, in dem ein einzelnes Ereignis so viele Märkte auf einmal bewegte.
EU-Optionen sind die wöchentlichen Referenzpreise der Europäischen Kommission selbst. Wie Währungen, Einheiten und Inflation umgerechnet werden, steht unter Wie agri.markets Preise bezieht und berechnet.
Preistabelle
Aktuelle Preise
| Zeitraum | Preis (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| Woche vom 19. Jan. 2026 | 215 | +0,0% |
| Woche vom 12. Jan. 2026 | 215 | +0,0% |
| Woche vom 5. Jan. 2026 | 215 | +0,0% |
| Woche vom 29. Dez. 2025 | 215 | +0,0% |
| Woche vom 22. Dez. 2025 | 215 | +0,0% |
| Woche vom 15. Dez. 2025 | 215 | +0,0% |
| Woche vom 8. Dez. 2025 | 215 | +1,4% |
| Woche vom 1. Dez. 2025 | 212 | +0,0% |
| Woche vom 24. Nov. 2025 | 212 | +1,0% |
| Woche vom 17. Nov. 2025 | 210 | -4,5% |
| Woche vom 13. Jan. 2025 | 220 | +0,0% |
| Woche vom 6. Jan. 2025 | 220 | +0,0% |
Jahresdurchschnitte
| Jahr | Durchschnitt (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| 2026 (bisher) | 215 | -0,2% |
| 2025 | 215,44 | -4,1% |
| 2024 | 224,55 | -16,6% |
| 2023 | 269,23 | -18,4% |
| 2022 | 330 | +37,5% |
| 2021 | 240 | +35,2% |
| 2020 | 177,5 | +6,7% |
| 2019 | 166,36 | -2,1% |
| 2018 | 170 | +4,0% |
| 2017 | 163,4 | -1,0% |