Maispreis in Alentejo
Aktueller Preis
216 EUR/mt
Teurer als 24 von 34 weiteren meldenden EU-Märkten (Woche vom 2. Feb. 2026).
Preischart
Wie dieses Jahr im Monatsvergleich zum typischen Muster der letzten Jahre für die gewählte Region abschneidet.
Bemerkenswerte Preisereignisse
- Globale Nahrungsmittelkrise 2007/08 — Dürre in wichtigen Exportländern, kombiniert mit Exportbeschränkungen mehrerer Regierungen zum Schutz der Inlandsversorgung und wachsender Nachfrage nach Biokraftstoff-Pflanzen, trieb Weizen, Reis und Mais binnen etwa einem Jahr auf damalige Rekordpreise — und löste in über 30 Ländern Lebensmittelunruhen aus.
- US-Dürre im Mittleren Westen 2012 — Die schwerste US-Dürre seit über 50 Jahren ließ die Maisernte rund 13 % unter das Vorjahresniveau fallen und trieb Mais-Futures auf einen damaligen Rekord von über 8 $/Bushel — die teuerste landwirtschaftliche Katastrophe der US-Geschichte mit geschätzten 30 Milliarden Dollar Schaden.
- Afrikanische Schweinepest in China — Die Afrikanische Schweinepest vernichtete bis Ende 2019 schätzungsweise 40-55 % des chinesischen Schweinebestands — rund 250 Millionen Tiere —, verdreifachte die chinesischen Schweinefleischpreise und ließ die Nachfrage nach Mais und Sojaschrot als Futter einbrechen: ein seltener Fall, in dem eine Tierseuche die Getreidemärkte stärker bewegte als das Wetter in jenem Jahr.
- Russlands Invasion in die Ukraine — Russlands Invasion im Februar 2022 schnitt binnen weniger Tage zwei der weltweit größten Weizen- und Maisexporteure sowie den Großteil des Sonnenblumenölangebots ab, während Sanktionen und blockierte Schwarzmeer-Routen auch russische Düngerexporte trafen — die Preise für alle vier Rohstoffe schossen fast gleichzeitig in die Höhe, ein seltener Fall, in dem ein einzelnes Ereignis so viele Märkte auf einmal bewegte.
EU-Optionen sind die wöchentlichen Referenzpreise der Europäischen Kommission selbst. Wie Währungen, Einheiten und Inflation umgerechnet werden, steht unter Wie agri.markets Preise bezieht und berechnet.
Preistabelle
Aktuelle Preise
| Zeitraum | Preis (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| Woche vom 2. Feb. 2026 | 216 | +0,0% |
| Woche vom 26. Jan. 2026 | 216 | +0,0% |
| Woche vom 19. Jan. 2026 | 216 | +0,0% |
| Woche vom 12. Jan. 2026 | 216 | -0,9% |
| Woche vom 5. Jan. 2026 | 218 | +0,0% |
| Woche vom 29. Dez. 2025 | 218 | +0,0% |
| Woche vom 22. Dez. 2025 | 218 | +0,0% |
| Woche vom 15. Dez. 2025 | 218 | +0,0% |
| Woche vom 8. Dez. 2025 | 218 | +0,0% |
| Woche vom 1. Dez. 2025 | 218 | +0,0% |
| Woche vom 24. Nov. 2025 | 218 | +0,0% |
| Woche vom 17. Nov. 2025 | 218 | +1,4% |
Jahresdurchschnitte
| Jahr | Durchschnitt (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| 2026 (bisher) | 216,67 | -0,4% |
| 2025 | 217,58 | -2,1% |
| 2024 | 222,2 | -12,5% |
| 2023 | 253,85 | -19,0% |
| 2022 | 313,33 | +23,4% |
| 2021 | 253,89 | +40,0% |
| 2020 | 181,36 | +5,9% |
| 2019 | 171,32 | +3,0% |
| 2018 | 166,33 | -0,5% |
| 2017 | 167,11 | +1,1% |