Maispreis in Transdanubia
Aktueller Preis
242,71 EUR/mt
Transdanubien, die hügelige Westhälfte Ungarns zwischen Donau und Alpen, ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt — neben seinen bekannten Weinbergen erzeugt die Region bedeutende Mengen an Weizen und Mais. Quelle: Wikipedia.
In den letzten 12 Monaten lag der Preis zwischen 183,09 EUR/mt (Woche vom 16. Feb. 2026) und 245,34 EUR/mt (Woche vom 7. Sept. 2026), +23,8% gegenüber dem Vorjahr. Günstiger als 19 von 33 weiteren meldenden EU-Märkten (Woche vom 14. Sept. 2026).
Preischart
Wie dieses Jahr im Monatsvergleich zum typischen Muster der letzten Jahre für die gewählte Region abschneidet.
Bemerkenswerte Preisereignisse
- Globale Nahrungsmittelkrise 2007/08 — Dürre in wichtigen Exportländern, kombiniert mit Exportbeschränkungen mehrerer Regierungen zum Schutz der Inlandsversorgung und wachsender Nachfrage nach Biokraftstoff-Pflanzen, trieb Weizen, Reis und Mais binnen etwa einem Jahr auf damalige Rekordpreise — und löste in über 30 Ländern Lebensmittelunruhen aus.
- US-Dürre im Mittleren Westen 2012 — Die schwerste US-Dürre seit über 50 Jahren ließ die Maisernte rund 13 % unter das Vorjahresniveau fallen und trieb Mais-Futures auf einen damaligen Rekord von über 8 $/Bushel — die teuerste landwirtschaftliche Katastrophe der US-Geschichte mit geschätzten 30 Milliarden Dollar Schaden.
- Afrikanische Schweinepest in China — Die Afrikanische Schweinepest vernichtete bis Ende 2019 schätzungsweise 40-55 % des chinesischen Schweinebestands — rund 250 Millionen Tiere —, verdreifachte die chinesischen Schweinefleischpreise und ließ die Nachfrage nach Mais und Sojaschrot als Futter einbrechen: ein seltener Fall, in dem eine Tierseuche die Getreidemärkte stärker bewegte als das Wetter in jenem Jahr.
- Russlands Invasion in die Ukraine — Russlands Invasion im Februar 2022 schnitt binnen weniger Tage zwei der weltweit größten Weizen- und Maisexporteure sowie den Großteil des Sonnenblumenölangebots ab, während Sanktionen und blockierte Schwarzmeer-Routen auch russische Düngerexporte trafen — die Preise für alle vier Rohstoffe schossen fast gleichzeitig in die Höhe, ein seltener Fall, in dem ein einzelnes Ereignis so viele Märkte auf einmal bewegte.
EU-Optionen sind die wöchentlichen Referenzpreise der Europäischen Kommission selbst. Wie Währungen, Einheiten und Inflation umgerechnet werden, steht unter Wie agri.markets Preise bezieht und berechnet.
Preistabelle
Aktuelle Preise
| Zeitraum | Preis (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| Woche vom 14. Sept. 2026 | 242,71 | -1,1% |
| Woche vom 7. Sept. 2026 | 245,34 | +0,9% |
| Woche vom 31. Aug. 2026 | 243,23 | +1,8% |
| Woche vom 24. Aug. 2026 | 238,94 | +1,6% |
| Woche vom 17. Aug. 2026 | 235,24 | -2,4% |
| Woche vom 10. Aug. 2026 | 241,09 | +8,1% |
| Woche vom 3. Aug. 2026 | 223,09 | +1,3% |
| Woche vom 20. Juli 2026 | 220,28 | -2,0% |
| Woche vom 6. Juli 2026 | 224,73 | +7,6% |
| Woche vom 29. Juni 2026 | 208,8 | -0,2% |
| Woche vom 22. Juni 2026 | 209,31 | -3,4% |
| Woche vom 15. Juni 2026 | 216,63 | +1,8% |
Jahresdurchschnitte
| Jahr | Durchschnitt (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| 2026 (bisher) | 208,19 | +4,5% |
| 2025 | 199,2 | +12,8% |
| 2024 | 176,61 | -13,6% |
| 2023 | 204,47 | -30,7% |
| 2022 | 295,08 | +35,8% |
| 2021 | 217,36 | +51,4% |
| 2020 | 143,6 | +3,3% |
| 2019 | 138,98 | -5,4% |
| 2018 | 146,91 | +4,5% |
| 2017 | 140,64 | +0,4% |