Maispreis in Pleven
Aktueller Preis
195 EUR/mt
Das Mais-Forschungsinstitut in Knezha, Provinz Pleven, züchtet seit 1924 Maissorten für bulgarische Landwirte und feierte 2024 unter der Schirmherrschaft des Staatspräsidenten sein hundertjähriges Bestehen. Quelle: Maize Research Institute - Knezha.
In den letzten 12 Monaten lag der Preis zwischen 170 EUR/mt (Woche vom 13. Apr. 2026) und 204,52 EUR/mt (Woche vom 15. Sept. 2025), -4,7% gegenüber dem Vorjahr. Günstiger als 28 von 33 weiteren meldenden EU-Märkten (Woche vom 14. Sept. 2026).
Preischart
Wie dieses Jahr im Monatsvergleich zum typischen Muster der letzten Jahre für die gewählte Region abschneidet.
Bemerkenswerte Preisereignisse
- Globale Nahrungsmittelkrise 2007/08 — Dürre in wichtigen Exportländern, kombiniert mit Exportbeschränkungen mehrerer Regierungen zum Schutz der Inlandsversorgung und wachsender Nachfrage nach Biokraftstoff-Pflanzen, trieb Weizen, Reis und Mais binnen etwa einem Jahr auf damalige Rekordpreise — und löste in über 30 Ländern Lebensmittelunruhen aus.
- US-Dürre im Mittleren Westen 2012 — Die schwerste US-Dürre seit über 50 Jahren ließ die Maisernte rund 13 % unter das Vorjahresniveau fallen und trieb Mais-Futures auf einen damaligen Rekord von über 8 $/Bushel — die teuerste landwirtschaftliche Katastrophe der US-Geschichte mit geschätzten 30 Milliarden Dollar Schaden.
- Afrikanische Schweinepest in China — Die Afrikanische Schweinepest vernichtete bis Ende 2019 schätzungsweise 40-55 % des chinesischen Schweinebestands — rund 250 Millionen Tiere —, verdreifachte die chinesischen Schweinefleischpreise und ließ die Nachfrage nach Mais und Sojaschrot als Futter einbrechen: ein seltener Fall, in dem eine Tierseuche die Getreidemärkte stärker bewegte als das Wetter in jenem Jahr.
- Russlands Invasion in die Ukraine — Russlands Invasion im Februar 2022 schnitt binnen weniger Tage zwei der weltweit größten Weizen- und Maisexporteure sowie den Großteil des Sonnenblumenölangebots ab, während Sanktionen und blockierte Schwarzmeer-Routen auch russische Düngerexporte trafen — die Preise für alle vier Rohstoffe schossen fast gleichzeitig in die Höhe, ein seltener Fall, in dem ein einzelnes Ereignis so viele Märkte auf einmal bewegte.
EU-Optionen sind die wöchentlichen Referenzpreise der Europäischen Kommission selbst. Wie Währungen, Einheiten und Inflation umgerechnet werden, steht unter Wie agri.markets Preise bezieht und berechnet.
Preistabelle
Aktuelle Preise
| Zeitraum | Preis (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| Woche vom 14. Sept. 2026 | 195 | +2,6% |
| Woche vom 7. Sept. 2026 | 190 | +5,6% |
| Woche vom 31. Aug. 2026 | 180 | +0,0% |
| Woche vom 24. Aug. 2026 | 180 | +0,0% |
| Woche vom 17. Aug. 2026 | 180 | +0,0% |
| Woche vom 10. Aug. 2026 | 180 | +0,0% |
| Woche vom 3. Aug. 2026 | 180 | -2,7% |
| Woche vom 27. Juli 2026 | 185 | +0,0% |
| Woche vom 20. Juli 2026 | 185 | +1,1% |
| Woche vom 13. Juli 2026 | 183 | +0,0% |
| Woche vom 6. Juli 2026 | 183 | +1,7% |
| Woche vom 29. Juni 2026 | 180 | +0,0% |
Jahresdurchschnitte
| Jahr | Durchschnitt (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| 2026 (bisher) | 182,12 | -5,7% |
| 2025 | 193,2 | +5,4% |
| 2024 | 183,33 | -14,9% |
| 2023 | 215,49 | -26,0% |
| 2022 | 291,33 | +35,2% |
| 2021 | 215,51 | +43,3% |
| 2020 | 150,39 | +9,2% |
| 2019 | 137,68 | -1,4% |
| 2018 | 139,59 | -3,2% |
| 2017 | 144,21 | +2,6% |