Maispreis in Muntenia
Aktueller Preis
190,43 EUR/mt
Sud-Muntenia ist Rumäniens größte Weizenanbauregion und erzeugt rund 28 % der landesweiten Ernte — die Region liegt in der Donauebene, aus der auch der Großteil des rumänischen Mais stammt. Quelle: USDA FAS IPAD.
In den letzten 12 Monaten lag der Preis zwischen 168,32 EUR/mt (Woche vom 15. Dez. 2025) und 200,5 EUR/mt (Woche vom 20. Juli 2026), +5,1% gegenüber dem Vorjahr. Günstiger als 31 von 33 weiteren meldenden EU-Märkten (Woche vom 14. Sept. 2026).
Preischart
Wie dieses Jahr im Monatsvergleich zum typischen Muster der letzten Jahre für die gewählte Region abschneidet.
Bemerkenswerte Preisereignisse
- Globale Nahrungsmittelkrise 2007/08 — Dürre in wichtigen Exportländern, kombiniert mit Exportbeschränkungen mehrerer Regierungen zum Schutz der Inlandsversorgung und wachsender Nachfrage nach Biokraftstoff-Pflanzen, trieb Weizen, Reis und Mais binnen etwa einem Jahr auf damalige Rekordpreise — und löste in über 30 Ländern Lebensmittelunruhen aus.
- US-Dürre im Mittleren Westen 2012 — Die schwerste US-Dürre seit über 50 Jahren ließ die Maisernte rund 13 % unter das Vorjahresniveau fallen und trieb Mais-Futures auf einen damaligen Rekord von über 8 $/Bushel — die teuerste landwirtschaftliche Katastrophe der US-Geschichte mit geschätzten 30 Milliarden Dollar Schaden.
- Afrikanische Schweinepest in China — Die Afrikanische Schweinepest vernichtete bis Ende 2019 schätzungsweise 40-55 % des chinesischen Schweinebestands — rund 250 Millionen Tiere —, verdreifachte die chinesischen Schweinefleischpreise und ließ die Nachfrage nach Mais und Sojaschrot als Futter einbrechen: ein seltener Fall, in dem eine Tierseuche die Getreidemärkte stärker bewegte als das Wetter in jenem Jahr.
- Russlands Invasion in die Ukraine — Russlands Invasion im Februar 2022 schnitt binnen weniger Tage zwei der weltweit größten Weizen- und Maisexporteure sowie den Großteil des Sonnenblumenölangebots ab, während Sanktionen und blockierte Schwarzmeer-Routen auch russische Düngerexporte trafen — die Preise für alle vier Rohstoffe schossen fast gleichzeitig in die Höhe, ein seltener Fall, in dem ein einzelnes Ereignis so viele Märkte auf einmal bewegte.
EU-Optionen sind die wöchentlichen Referenzpreise der Europäischen Kommission selbst. Wie Währungen, Einheiten und Inflation umgerechnet werden, steht unter Wie agri.markets Preise bezieht und berechnet.
Preistabelle
Aktuelle Preise
| Zeitraum | Preis (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| Woche vom 14. Sept. 2026 | 190,43 | +1,7% |
| Woche vom 7. Sept. 2026 | 187,33 | -1,9% |
| Woche vom 31. Aug. 2026 | 191,03 | -4,4% |
| Woche vom 24. Aug. 2026 | 199,79 | +1,6% |
| Woche vom 17. Aug. 2026 | 196,66 | -1,9% |
| Woche vom 27. Juli 2026 | 200,46 | -0,0% |
| Woche vom 20. Juli 2026 | 200,5 | +0,1% |
| Woche vom 13. Juli 2026 | 200,34 | +4,9% |
| Woche vom 6. Juli 2026 | 191,06 | -2,0% |
| Woche vom 29. Juni 2026 | 194,94 | +4,9% |
| Woche vom 22. Juni 2026 | 185,88 | -3,4% |
| Woche vom 15. Juni 2026 | 192,48 | -1,2% |
Jahresdurchschnitte
| Jahr | Durchschnitt (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| 2026 (bisher) | 186,85 | -2,7% |
| 2025 | 192,01 | +7,2% |
| 2024 | 179,15 | -17,7% |
| 2023 | 217,74 | -24,7% |
| 2022 | 289,17 | +43,8% |
| 2021 | 201,1 | +32,5% |
| 2020 | 151,72 | +5,7% |
| 2019 | 143,57 | +0,2% |
| 2018 | 143,27 | +4,9% |
| 2017 | 136,63 | -4,9% |