Maispreis in Drama
Aktueller Preis
200 EUR/mt
In den letzten 12 Monaten lag der Preis zwischen 200 EUR/mt (Woche vom 6. Okt. 2025) und 230 EUR/mt (Woche vom 11. Mai 2026), +0,0% gegenüber dem Vorjahr. Günstiger als 26 von 31 weiteren meldenden EU-Märkten (Woche vom 24. Aug. 2026).
Preischart
Wie dieses Jahr im Monatsvergleich zum typischen Muster der letzten Jahre für die gewählte Region abschneidet.
Bemerkenswerte Preisereignisse
- Globale Nahrungsmittelkrise 2007/08 — Dürre in wichtigen Exportländern, kombiniert mit Exportbeschränkungen mehrerer Regierungen zum Schutz der Inlandsversorgung und wachsender Nachfrage nach Biokraftstoff-Pflanzen, trieb Weizen, Reis und Mais binnen etwa einem Jahr auf damalige Rekordpreise — und löste in über 30 Ländern Lebensmittelunruhen aus.
- US-Dürre im Mittleren Westen 2012 — Die schwerste US-Dürre seit über 50 Jahren ließ die Maisernte rund 13 % unter das Vorjahresniveau fallen und trieb Mais-Futures auf einen damaligen Rekord von über 8 $/Bushel — die teuerste landwirtschaftliche Katastrophe der US-Geschichte mit geschätzten 30 Milliarden Dollar Schaden.
- Afrikanische Schweinepest in China — Die Afrikanische Schweinepest vernichtete bis Ende 2019 schätzungsweise 40-55 % des chinesischen Schweinebestands — rund 250 Millionen Tiere —, verdreifachte die chinesischen Schweinefleischpreise und ließ die Nachfrage nach Mais und Sojaschrot als Futter einbrechen: ein seltener Fall, in dem eine Tierseuche die Getreidemärkte stärker bewegte als das Wetter in jenem Jahr.
- Russlands Invasion in die Ukraine — Russlands Invasion im Februar 2022 schnitt binnen weniger Tage zwei der weltweit größten Weizen- und Maisexporteure sowie den Großteil des Sonnenblumenölangebots ab, während Sanktionen und blockierte Schwarzmeer-Routen auch russische Düngerexporte trafen — die Preise für alle vier Rohstoffe schossen fast gleichzeitig in die Höhe, ein seltener Fall, in dem ein einzelnes Ereignis so viele Märkte auf einmal bewegte.
EU-Optionen sind die wöchentlichen Referenzpreise der Europäischen Kommission selbst. Wie Währungen, Einheiten und Inflation umgerechnet werden, steht unter Wie agri.markets Preise bezieht und berechnet.
Preistabelle
Aktuelle Preise
| Zeitraum | Preis (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| Woche vom 24. Aug. 2026 | 200 | +0,0% |
| Woche vom 27. Juli 2026 | 200 | -13,0% |
| Woche vom 11. Mai 2026 | 230 | +9,5% |
| Woche vom 27. Apr. 2026 | 210 | +0,0% |
| Woche vom 23. März 2026 | 210 | +5,0% |
| Woche vom 6. Okt. 2025 | 200 | -4,8% |
| Woche vom 17. Feb. 2025 | 210 | -4,5% |
| Woche vom 27. Jan. 2025 | 220 | +22,2% |
| Woche vom 19. Feb. 2024 | 180 | +0,0% |
| Woche vom 5. Feb. 2024 | 180 | -5,3% |
| Woche vom 4. Dez. 2023 | 190 | -13,6% |
| Woche vom 22. Mai 2023 | 220 | -12,0% |
Jahresdurchschnitte
| Jahr | Durchschnitt (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| 2026 (bisher) | 210 | +0,0% |
| 2025 | 210 | +16,7% |
| 2024 | 180 | -23,7% |
| 2023 | 236 | -26,3% |
| 2022 | 320 | +52,4% |
| 2021 | 210 | +23,5% |
| 2020 | 170 | +4,9% |
| 2019 | 162 | +0,6% |
| 2018 | 161,03 | -2,7% |
| 2017 | 165,42 | +1,8% |