Maispreis in Kroatien
Mais ist Kroatiens größte Getreidekultur nach Erntemenge, gefolgt von Weizen als zweitwichtigstem Getreide. Quelle: Eurostat.
-13,1% gegenüber EU-27 (Durchschnitt). Günstiger als 12 von 14 weiteren meldenden EU-Ländern (2024).
Kroatien ist der 20.-größte Exporteur weltweit (0,5% der globalen Exporte, FAOSTAT 2023).
Preischart
Wie dieses Jahr im Monatsvergleich zum typischen Muster der letzten Jahre für die gewählte Region abschneidet.
Bemerkenswerte Preisereignisse
- Globale Nahrungsmittelkrise 2007/08 — Dürre in wichtigen Exportländern, kombiniert mit Exportbeschränkungen mehrerer Regierungen zum Schutz der Inlandsversorgung und wachsender Nachfrage nach Biokraftstoff-Pflanzen, trieb Weizen, Reis und Mais binnen etwa einem Jahr auf damalige Rekordpreise — und löste in über 30 Ländern Lebensmittelunruhen aus.
- US-Dürre im Mittleren Westen 2012 — Die schwerste US-Dürre seit über 50 Jahren ließ die Maisernte rund 13 % unter das Vorjahresniveau fallen und trieb Mais-Futures auf einen damaligen Rekord von über 8 $/Bushel — die teuerste landwirtschaftliche Katastrophe der US-Geschichte mit geschätzten 30 Milliarden Dollar Schaden.
- Afrikanische Schweinepest in China — Die Afrikanische Schweinepest vernichtete bis Ende 2019 schätzungsweise 40-55 % des chinesischen Schweinebestands — rund 250 Millionen Tiere —, verdreifachte die chinesischen Schweinefleischpreise und ließ die Nachfrage nach Mais und Sojaschrot als Futter einbrechen: ein seltener Fall, in dem eine Tierseuche die Getreidemärkte stärker bewegte als das Wetter in jenem Jahr.
- Russlands Invasion in die Ukraine — Russlands Invasion im Februar 2022 schnitt binnen weniger Tage zwei der weltweit größten Weizen- und Maisexporteure sowie den Großteil des Sonnenblumenölangebots ab, während Sanktionen und blockierte Schwarzmeer-Routen auch russische Düngerexporte trafen — die Preise für alle vier Rohstoffe schossen fast gleichzeitig in die Höhe, ein seltener Fall, in dem ein einzelnes Ereignis so viele Märkte auf einmal bewegte.
EU-Länder sind Eurostat-Erzeugerpreise (jährlich); "EU-27 (Durchschnitt)" ist ein einfacher, ungewichteter Mittelwert über die jeweils meldenden Mitgliedstaaten, berechnet von agri.markets — keine produktionsgewichtete Zahl. Wie Währungen, Einheiten und Inflation umgerechnet werden, steht unter Wie agri.markets Preise bezieht und berechnet.
Preistabelle
Aktuelle Preise
| Zeitraum | Preis (EUR/100kg) | Veränderung |
|---|---|---|
| 2024 | 16,67 | +3,2% |
| 2023 | 16,15 | -44,4% |
| 2022 | 29,04 | +43,3% |
| 2021 | 20,27 | +57,9% |
| 2020 | 12,84 | +5,9% |
| 2019 | 12,13 | -5,9% |
| 2018 | 12,89 | -7,5% |
| 2017 | 13,94 | +2,7% |
| 2016 | 13,57 | +6,4% |
| 2015 | 12,75 | +6,8% |
| 2014 | 11,94 | -22,5% |
| 2013 | 15,4 | – |