Maispreis in Brussel - Bruxelles
Aktueller Preis
218 EUR/mt
Günstiger als 25 von 39 weiteren meldenden EU-Märkten (Woche vom 29. Juni 2026).
Preischart
Wie dieses Jahr im Monatsvergleich zum typischen Muster der letzten Jahre für die gewählte Region abschneidet.
Bemerkenswerte Preisereignisse
- Globale Nahrungsmittelkrise 2007/08 — Dürre in wichtigen Exportländern, kombiniert mit Exportbeschränkungen mehrerer Regierungen zum Schutz der Inlandsversorgung und wachsender Nachfrage nach Biokraftstoff-Pflanzen, trieb Weizen, Reis und Mais binnen etwa einem Jahr auf damalige Rekordpreise — und löste in über 30 Ländern Lebensmittelunruhen aus.
- US-Dürre im Mittleren Westen 2012 — Die schwerste US-Dürre seit über 50 Jahren ließ die Maisernte rund 13 % unter das Vorjahresniveau fallen und trieb Mais-Futures auf einen damaligen Rekord von über 8 $/Bushel — die teuerste landwirtschaftliche Katastrophe der US-Geschichte mit geschätzten 30 Milliarden Dollar Schaden.
- Afrikanische Schweinepest in China — Die Afrikanische Schweinepest vernichtete bis Ende 2019 schätzungsweise 40-55 % des chinesischen Schweinebestands — rund 250 Millionen Tiere —, verdreifachte die chinesischen Schweinefleischpreise und ließ die Nachfrage nach Mais und Sojaschrot als Futter einbrechen: ein seltener Fall, in dem eine Tierseuche die Getreidemärkte stärker bewegte als das Wetter in jenem Jahr.
- Russlands Invasion in die Ukraine — Russlands Invasion im Februar 2022 schnitt binnen weniger Tage zwei der weltweit größten Weizen- und Maisexporteure sowie den Großteil des Sonnenblumenölangebots ab, während Sanktionen und blockierte Schwarzmeer-Routen auch russische Düngerexporte trafen — die Preise für alle vier Rohstoffe schossen fast gleichzeitig in die Höhe, ein seltener Fall, in dem ein einzelnes Ereignis so viele Märkte auf einmal bewegte.
EU-Optionen sind die wöchentlichen Referenzpreise der Europäischen Kommission selbst. Wie Währungen, Einheiten und Inflation umgerechnet werden, steht unter Wie agri.markets Preise bezieht und berechnet.
Preistabelle
Aktuelle Preise
| Zeitraum | Preis (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| Woche vom 29. Juni 2026 | 218 | +2,3% |
| Woche vom 22. Juni 2026 | 213 | +6,0% |
| Woche vom 15. Juni 2026 | 201 | +0,6% |
| Woche vom 8. Juni 2026 | 199,8 | -0,5% |
| Woche vom 1. Juni 2026 | 200,9 | +0,5% |
| Woche vom 25. Mai 2026 | 200 | +2,4% |
| Woche vom 18. Mai 2026 | 195,4 | +0,8% |
| Woche vom 11. Mai 2026 | 193,76 | -1,8% |
| Woche vom 4. Mai 2026 | 197,25 | +0,8% |
| Woche vom 27. Apr. 2026 | 195,6 | +6,0% |
| Woche vom 20. Apr. 2026 | 184,6 | +1,2% |
| Woche vom 13. Apr. 2026 | 182,5 | -1,4% |
Jahresdurchschnitte
| Jahr | Durchschnitt (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| 2026 (bisher) | 186,66 | +2,6% |
| 2025 | 181,97 | +5,2% |
| 2024 | 172,96 | -23,3% |
| 2023 | 225,36 | -22,3% |
| 2022 | 290,08 | +11,9% |
| 2021 | 259,26 | +33,7% |
| 2020 | 193,94 | +3,8% |
| 2019 | 186,9 | +0,5% |
| 2018 | 185,96 | -1,4% |
| 2017 | 188,61 | +5,0% |