Maispreis in Badajoz
Letzter verfügbarer Preis
256 EUR/mt
Seit die Vegas del Guadiana Mitte des 20. Jahrhunderts großflächig bewässert werden, prägen vom Guadiana gespeiste Mais- und Reisfelder die Landschaft der Provinz Badajoz. Quelle: Vivir Extremadura.
In den letzten 12 Monaten lag der Preis zwischen 213 EUR/mt (Woche vom 4. März 2024) und 258 EUR/mt (Woche vom 20. Jan. 2025), +13,8% gegenüber dem Vorjahr. Teurer als 42 von 46 weiteren meldenden EU-Märkten (Woche vom 27. Jan. 2025).
Preischart
Wie dieses Jahr im Monatsvergleich zum typischen Muster der letzten Jahre für die gewählte Region abschneidet.
Bemerkenswerte Preisereignisse
- Globale Nahrungsmittelkrise 2007/08 — Dürre in wichtigen Exportländern, kombiniert mit Exportbeschränkungen mehrerer Regierungen zum Schutz der Inlandsversorgung und wachsender Nachfrage nach Biokraftstoff-Pflanzen, trieb Weizen, Reis und Mais binnen etwa einem Jahr auf damalige Rekordpreise — und löste in über 30 Ländern Lebensmittelunruhen aus.
- US-Dürre im Mittleren Westen 2012 — Die schwerste US-Dürre seit über 50 Jahren ließ die Maisernte rund 13 % unter das Vorjahresniveau fallen und trieb Mais-Futures auf einen damaligen Rekord von über 8 $/Bushel — die teuerste landwirtschaftliche Katastrophe der US-Geschichte mit geschätzten 30 Milliarden Dollar Schaden.
- Afrikanische Schweinepest in China — Die Afrikanische Schweinepest vernichtete bis Ende 2019 schätzungsweise 40-55 % des chinesischen Schweinebestands — rund 250 Millionen Tiere —, verdreifachte die chinesischen Schweinefleischpreise und ließ die Nachfrage nach Mais und Sojaschrot als Futter einbrechen: ein seltener Fall, in dem eine Tierseuche die Getreidemärkte stärker bewegte als das Wetter in jenem Jahr.
- Russlands Invasion in die Ukraine — Russlands Invasion im Februar 2022 schnitt binnen weniger Tage zwei der weltweit größten Weizen- und Maisexporteure sowie den Großteil des Sonnenblumenölangebots ab, während Sanktionen und blockierte Schwarzmeer-Routen auch russische Düngerexporte trafen — die Preise für alle vier Rohstoffe schossen fast gleichzeitig in die Höhe, ein seltener Fall, in dem ein einzelnes Ereignis so viele Märkte auf einmal bewegte.
EU-Optionen sind die wöchentlichen Referenzpreise der Europäischen Kommission selbst. Wie Währungen, Einheiten und Inflation umgerechnet werden, steht unter Wie agri.markets Preise bezieht und berechnet.
Preistabelle
Aktuelle Preise
| Zeitraum | Preis (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| Woche vom 27. Jan. 2025 | 256 | -0,8% |
| Woche vom 20. Jan. 2025 | 258 | +0,8% |
| Woche vom 13. Jan. 2025 | 256 | +2,4% |
| Woche vom 6. Jan. 2025 | 250 | +2,0% |
| Woche vom 30. Dez. 2024 | 245 | +0,8% |
| Woche vom 23. Dez. 2024 | 243 | +0,0% |
| Woche vom 16. Dez. 2024 | 243 | +0,4% |
| Woche vom 9. Dez. 2024 | 242 | +0,0% |
| Woche vom 2. Dez. 2024 | 242 | -0,4% |
| Woche vom 25. Nov. 2024 | 243 | +1,3% |
| Woche vom 18. Nov. 2024 | 240 | +0,0% |
| Woche vom 11. Nov. 2024 | 240 | -0,8% |
Jahresdurchschnitte
| Jahr | Durchschnitt (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| 2025 (bisher) | 253 | +7,4% |
| 2024 | 235,46 | -18,8% |
| 2023 | 289,88 | -17,7% |
| 2022 | 352,39 | +33,6% |
| 2021 | 263,73 | +38,7% |
| 2020 | 190,15 | +3,5% |
| 2019 | 183,75 | -1,6% |
| 2018 | 186,75 | +2,2% |
| 2017 | 182,71 | +4,3% |
| 2016 | 175,12 | -3,2% |