Maispreis in Burgas (port)
Letzter verfügbarer Preis
265,88 EUR/mt
Burgas ist mit rund 19 Millionen Tonnen Umschlag (2024) Bulgariens größter Hafen — dessen Westterminal verfügt über rund 120.000 Kubikmeter Getreide-Lagerkapazität und Verladeanlagen für Post-Panamax-Frachter mit Weizen, Mais und Gerste. Quelle: BMF Port Burgas.
Teurer als 25 von 47 weiteren meldenden EU-Märkten (Woche vom 25. Okt. 2021).
Preischart
Wie dieses Jahr im Monatsvergleich zum typischen Muster der letzten Jahre für die gewählte Region abschneidet.
Bemerkenswerte Preisereignisse
- Globale Nahrungsmittelkrise 2007/08 — Dürre in wichtigen Exportländern, kombiniert mit Exportbeschränkungen mehrerer Regierungen zum Schutz der Inlandsversorgung und wachsender Nachfrage nach Biokraftstoff-Pflanzen, trieb Weizen, Reis und Mais binnen etwa einem Jahr auf damalige Rekordpreise — und löste in über 30 Ländern Lebensmittelunruhen aus.
- US-Dürre im Mittleren Westen 2012 — Die schwerste US-Dürre seit über 50 Jahren ließ die Maisernte rund 13 % unter das Vorjahresniveau fallen und trieb Mais-Futures auf einen damaligen Rekord von über 8 $/Bushel — die teuerste landwirtschaftliche Katastrophe der US-Geschichte mit geschätzten 30 Milliarden Dollar Schaden.
- Afrikanische Schweinepest in China — Die Afrikanische Schweinepest vernichtete bis Ende 2019 schätzungsweise 40-55 % des chinesischen Schweinebestands — rund 250 Millionen Tiere —, verdreifachte die chinesischen Schweinefleischpreise und ließ die Nachfrage nach Mais und Sojaschrot als Futter einbrechen: ein seltener Fall, in dem eine Tierseuche die Getreidemärkte stärker bewegte als das Wetter in jenem Jahr.
- Russlands Invasion in die Ukraine — Russlands Invasion im Februar 2022 schnitt binnen weniger Tage zwei der weltweit größten Weizen- und Maisexporteure sowie den Großteil des Sonnenblumenölangebots ab, während Sanktionen und blockierte Schwarzmeer-Routen auch russische Düngerexporte trafen — die Preise für alle vier Rohstoffe schossen fast gleichzeitig in die Höhe, ein seltener Fall, in dem ein einzelnes Ereignis so viele Märkte auf einmal bewegte.
EU-Optionen sind die wöchentlichen Referenzpreise der Europäischen Kommission selbst. Wie Währungen, Einheiten und Inflation umgerechnet werden, steht unter Wie agri.markets Preise bezieht und berechnet.
Preistabelle
Aktuelle Preise
| Zeitraum | Preis (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| Woche vom 25. Okt. 2021 | 265,88 | +0,0% |
| Woche vom 18. Okt. 2021 | 265,88 | +79,3% |
| Woche vom 24. Juni 2019 | 148,28 | +0,0% |
| Woche vom 17. Juni 2019 | 148,28 | +0,0% |
| Woche vom 10. Juni 2019 | 148,28 | +0,0% |
| Woche vom 3. Juni 2019 | 148,28 | +3,6% |
| Woche vom 6. Mai 2019 | 143,16 | +0,0% |
| Woche vom 29. Apr. 2019 | 143,16 | +0,0% |
| Woche vom 22. Apr. 2019 | 143,16 | +0,0% |
| Woche vom 15. Apr. 2019 | 143,16 | +0,0% |
| Woche vom 8. Apr. 2019 | 143,16 | +0,0% |
| Woche vom 1. Apr. 2019 | 143,16 | -3,5% |
Jahresdurchschnitte
| Jahr | Durchschnitt (EUR/mt) | Veränderung |
|---|---|---|
| 2021 (bisher) | 265,88 | +81,1% |
| 2019 | 146,83 | +0,8% |
| 2018 | 145,72 | +3,6% |
| 2017 | 140,61 | -8,6% |
| 2016 | 153,76 | – |